Kunstgeschichte

VL ÄK: Aspekte der englischen Kunst des Mittelalters (11.-15. Jh.) (unbenotet)

Mittwoch, 11.03.2020

Mit der Eroberung Englands durch die Normannen änderte sich der kulturelle Bezugspunkt. Dieser wechselte in den ehemals angel-sächsischen Gebieten von den iroschottischen und skandinavischen Einflüssen in Richtung Kontinent (heutiges Frankreich). Chronologisch aber nicht systematisch werden verschiedene Meilensteine der englischen Kunst des Mittelalters an ausgewählten Objekten behandelt und in größere gesellschaftspolitische, kulturelle und künstlerische Kontexte eingebettet. Waren die Jahrzehnte nach der normannischen Eroberung vor allem durch eine kulturelle Invasion geprägt, so entwickelte sich in den folgenden Jahrhunderten ein wechselseitiger Kulturtransfer, der von den kirchlichen wie weltlichen Eliten getragen wurde. Die Vorlesung berücksichtigt zwar das breite Spektrum künstlerischer Objekte, erklärt diese aber nicht primär innerhalb der Gattung, sondern an historischen Kristallisationspunkten: u. a. 1066, Beckets Kult in Canterbury, die Plantagenêts und Westminster, Eliten, die sowohl der englischen wie auch der französischen Krone verpflichtet waren, oder im Kontext des nation building im Spätmittelalter.

Dozierende(r): PD Dr. Jens Rüffer, Prof. Dr. Beate Fricke
11.03.2020:14:15 - 16:00
Ort: 201, Hörraum
Hauptgebäude
Hochschulstrasse 4

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